2009-2024 - 15 Jahre Wettkampfsport im Skiclub Langenordnach
Der Zeitraum von 2009 bis 2024 sind in der Skiclub-Geschichte die bestdokumentierten Jahre und waren sportlich intensiv und erfolgreich. In diesen 15 Jahren gab es von unseren Sportlerinnen und Sportler weit über 2.500 Wettkampfstarts, von ersten Kinderlangläufen bis hin zu Starts bei Deutschlandpokalen, Deutschen Schülercups und Deutschen Meisterschaften. Je nach Saison standen dabei zwischen 15 und über 25 aktive Wettkampfsportlerinnen und -sportler für den Verein am Start.
In den Jahren von 2009 bis 2014 lag der Schwerpunkt klar auf dem Nachwuchs. Pro Saison kamen 150 bis 200 Wettkampfstarts zusammen, überwiegend im Kinder- und Schülerbereich, gleichzeitig waren aber auch einzelne Sportler wie Lukas und Pirmin Tritschler auf überregionalen Wettkämpfen und Deutschland-Pokalwettkämpfen vertreten. Typisch für diese Jahre waren Kinderlangläufe in Schönenbach, Blasiwald, Schluchsee und Häusern, der Silvesterlanglauf in Titisee, zahlreiche Bezirkswettkämpfe und SV-Cups, viele Schulwettbewerbe wie „Jugend trainiert für Olympia“ sowie Starts bei Läufertagen und Baden-Württembergischen Meisterschaften. Besonders im Bezirkspokal konnte der Skiclub regelmäßig Top-3-Platzierungen in der Gesamtwertung erreichen. Auf den Ergebnislisten dieser Zeit tauchten immer wieder Namen auf wie Lukas, Pirmin und Sandra Tritschler, Johanna Knöpfle, Marina und Verena Heizmann, Christina und Nicole Straub, Alicia Schlegel, Peter und Leopold Hensler, Philipp und Evi Walter, Annika Straub, Jonas, Lena und Felix Faller, Elias Straub, Lena und Patrik Zähringer, Celina Spee, Janina und Timo Heizmann, Kim und Ann-Kathrin Borrmann, Steffen und Johannes Weiß, Jannis Reith, Tamara Kleiser und Anna-Maria Winterhalder. Diese Jahre legten das Fundament für vieles, was später folgte.
Zwischen 2014 und 2016 nahm die Wettkampfdichte deutlich zu, und der Skiclub war verstärkt bei überregionalen Wettkämpfen präsent. Pro Saison wurden nun über 200 Starts gezählt, verteilt auf mehr als 40 unterschiedliche Wettbewerbe. Der Verein war bei Deutschen Schülercups in Orten wie Balderschwang oder Partenkirchen, bei Baden-Württembergischen Meisterschaften und zunehmend auch bei Deutschlandpokalen vertreten.
Sportlerinnen und Sportler wie Johanna Knöpfle, Timo Heizmann und Evi Walter absolvierten 18 bis 22 Wettkämpfe pro Saison, auch Annika Straub rückte zunehmend in den Fokus. Gleichzeitig blieb der Unterbau stabil: Jahr für Jahr nahmen 15 bis 22 Kinder regelmäßig an regionalen Wettkämpfen teil. Mit der Anschaffung und Nutzung des Vereinsbusses erhielt die Betreuung und Begleitung der Sportler eine neue Qualität. Zudem gewann der Sommerwettkampfsport an Bedeutung – Skirollerläufe, Crossläufe und Athletiktests wurden fester Bestandteil der Jahresplanung.
Die Jahre 2016 bis 2019 markieren einen sportlichen Höhepunkt der vergangenen 15 Jahre. Statistisch besonders bemerkenswert ist, dass in der Saison 2016/2017 über 230 Starts gezählt wurden und auch die Saisons 2017/2018 sowie 2018/2019 jeweils bei über 210 Starts lagen. Einzelne Leistungssportler kamen in dieser Phase auf 20 bis 30 Wettkämpfe pro Saison.
Der Skiclub war regelmäßig bei Deutschlandpokalen, Deutschen Schülercups, Schwarzwälder Läufertagen, Baden-Württembergischen Meisterschaften und sogar bei Deutschen Meisterschaften vertreten. Athleten wie Johanna Knöpfle, Annika Straub, Leopold Hensler und Timo Heizmann starteten mehrfach auf nationaler Ebene. Insbesonder Johanna konnte Spitzergebnisse auf nationaler Ebene erzielen und sich beispielsweise beim Abend des Sports den Titel „Sportlerin des Jahres“ sichern. Gleichzeitig sorgten Robin Faller, Felix Faller, Simon Straub, Elias Straub und weitere Nachwuchssportler für eine außergewöhnliche Breite. In diesen Jahren zählte der Skiclub Langenordnach zu den aktivsten nordischen Vereinen im Hochschwarzwald. Und nicht zuletzt nahm Ramona Straub in dieser Zeit an den Olympischen Spielen teil und wurde Mannschaftsweltmeisterin.
Mit der Saison 2019/2020 begann eine Phase der Veränderung. Die Teilnehmerzahlen gingen langsam zurück, während sich der Fokus stärker auf leistungsorientierte Athleten verlagerte. Dennoch wurden in der Saison 2019/2020 noch rund 180 Starts erreicht. Die darauffolgende Corona-Saison 2020/2021 brachte dann einen massiven Einschnitt, es konnten nur noch rund zehn Wettkampfstarts realisiert werden.
Trotz dieser schwierigen Zeit blieben einzelne Sportler wie Robin Faller, Leopold Hensler und Annika Straub aktiv und nutzten die wenigen möglichen Wettkämpfe sowie Stützpunktmaßnahmen. Diese Phase zeigte eindrucksvoll die hohe Motivation und Verbundenheit der verbliebenen Leistungsträger zum Sport und zum Verein.
In den Jahren 2021 bis 2024 reduzierte sich die Anzahl der aktiven Wettkampfsportler deutlich. Leider gelang es uns nach der Corona-Zeit nicht mehr, wieder breit durchzustarten. Die sportliche Qualität blieb jedoch hoch. Pro Saison wurden noch 80 bis 130 Starts erreicht, mit etwa 6 bis 10 aktiven Wettkampfsportlern, darunter mehrere mit Deutschlandpokal- und DSC-Starts.
Sportlerinnen und Sportler wie Annika Straub, Robin Faller und Simon Straub vertraten den Skiclub weiterhin regelmäßig bei Deutschlandpokalen, Deutschen Schülercups sowie bei den SBW-Trophys im Skispringen und in der Nordischen Kombination. Robin Faller kam in einzelnen Saisons erneut auf über 30 Starts, Annika Straub auf 15 bis 20 Starts. Gleichzeitig wuchs mit Nora und Matti Wursthorn sowie Valerie und Lilian Dura bereits der nächste Nachwuchs heran.
Über den gesamten Zeitraum 2009 bis 2024 lassen sich eindrucksvolle Zahlen festhalten: über 2.500 Wettkampfstarts, mehr als 70 unterschiedliche Athletinnen und Athleten, Starts bei Kinderlangläufen, Bezirks-, Landes- und Bundeswettkämpfen, eine regelmäßige Teilnahme an Deutschlandpokalen und Deutschen Schülercups, mehrere Sportler im Landes- und Verbandskadersystem mit Johanna Knöpfle und Annika Straub sogar auf Nationalkaderniveau. Und dann mit Ramona Straub sogar eine Athletin auf Weltcup- und Olympianiveau.
Der Skiclub Langenordnach hat in diesen 15 Jahren Kinder an den Wettkampfsport herangeführt, Talente gefördert und bis auf die nationale Bühne begleitet, dabei aber stets den Vereinsgedanken und die Heimat der Sportlerinnen und Sportler bewahrt. Nicht jeder Weg führte bis ganz nach oben, doch jede und jeder durfte sicher sein: Der Verein und sein Umfeld standen immer hinter ihnen. Und das Wichtigste war immer, dass wir viele Kinder und Schüler mit Sport durch die Jugendzeit geführt haben.