Trainingsbetrieb – Die Basis für den Erfolg

Erfolgreiche Wintersportler werden im Sommer gemacht. Was einfach klingt, ist in Wahrheit das Ergebnis eines gut durchdachten, regelmäßigen und abwechslungsreichen Trainings.

Unsere Trainerinnen und Trainer machen sich dabei stets viele Gedanken. Sie erstellen Trainingspläne und achten darauf, dass alle wichtigen Bereiche gefördert werden: Ausdauer, Kraft, Technik, Koordination und Schnelligkeit. Während früher lange Ausdauereinheiten mehr im Mittelpunkt standen, wird heute deutlich mehr Wert auf spielerische Elemente, Technikschulung und abwechslungsreiche Trainingsformen gelegt.

Nach einer Pause im Anschluss an die Wintersaison beginnt im Mai wieder das Sommertraining. Zu Beginn stehen meist Radeinheiten, Laufeinheiten und Skirollertraining auf dem Programm. Im Laufe des Sommers kommen gezielte Kraftübungen wie Schrittsprünge, Skigang und Stabilisationseinheiten hinzu.

Früher erstellten unsere Trainer Werner Morath und Hubert Schlegel sogar komplexe Monatstrainingspläne, in denen sämtliche Trainingseinheiten detailliert aufgeführt waren. Ambitionierte Sportlerinnen und Sportler besuchten neben dem Vereinstraining zusätzlich das Stützpunkt- oder Kadertraining, um auch den Vergleich über den Verein hinaus zu haben. In der Regel gab es bei uns im Verein eine Trainingsgruppe der „Großen“, eine Schülergruppe und – wenn möglich – auch eine Bambinigruppe.

Manches Training von früher wäre heute kaum noch vorstellbar. So fuhr man mit den Skirollern beispielsweise die Spirzen oder durch das Wagensteigtal bis hinauf zum Thurner. Auch in Schollach wurde häufig trainiert. Aufgrund des zunehmenden Verkehrs und der damit verbundenen Gefahren ist dies heute kaum mehr denkbar. Später verlagerte man das Training verstärkt auf den Bähnleradweg oder nutzte Trainingsmöglichkeiten am Notschrei oder in Schönwald. Als Sportlerin oder Sportler lernte man dabei viele Orte und Wälder in der Region kennen.

Für zusätzliche Abwechslung sorgten auch Trainingsausflüge, beispielsweise in die Inline-Arena nach Geisingen. Über viele Jahre hinweg war mittwochs Hallentraining angesagt – mit intensiven Zirkeltrainings, Koordinationsübungen oder Mannschaftsspielen. Bei Regen wurde das Training auch einmal kurzerhand in den SCL-Schopf oder ins Bürgerhaus verlegt.

Zu Beginn des Winters standen manchmal auch Schneelehrgänge auf dem Programm. So ging es beispielsweise nach Davos oder früher zu einem mehrtägigen Trainingslager auf die Engstligenalp bei Adelboden in der Schweiz.

Früher fanden häufig drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche statt; zuletzt war dies nicht immer in diesem Umfang möglich. Nachmittagsunterricht und andere Aktivitäten der Sportlerinnen und Sportler sowie zusätzliche Kadertermine beeinflussten zunehmend den Trainingsalltag. Ein Training macht natürlich umso mehr Spaß, wenn viele Teilnehmende dabei sind und man gemeinsam arbeiten kann.

Eines steht jedoch fest: Unsere Trainerinnen und Trainer verdienen größten Respekt. Mit viel Engagement, Fachwissen und unzähligen Stunden investieren sie ihre Freizeit in die sportliche und persönliche Entwicklung unseres Nachwuchses.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Premium-Sponsoren, welche die Realisierung des Festkalenders erst möglich  gemacht haben.